Ä16 zum F3

Status:
(noch) nicht behandelt

Ergänze als neuen Absatz nach Z.25: „Ein wesentlicher Punkt in der Bekämpfung der Angst und auch in der Herstellung von Sicherheit ist die Ausleuchtung von Angstzonen. Dies sind Orte, an denen wenig Menschen sind und die meistens schlecht bis gar nicht beleuchtet sind, sodass das Risiko Opfer eines Übergriffs zu werden subjektiv höher wahrgenommen wird und somit mehr Angst erzeugt wird. Gerade nachts gibt es deshalb viele Orte, die von Frauen und weiblich gelesenen Personen möglichst gemieden werden. Wir fordern daher, dass alle dunklen Straßen, Gassen, Radwege, Durchgänge und Unterführungen wo möglich so ausgeleuchtet werden, dass Angsträume reduziert werden. Gleiches gilt für Bushaltestellen und Bahnhöfe. Essentiell ist für die Verbesserung der Situation auch der Ausbau des nächtlichen ÖPNV. Auch Sicherheitskonzepte, wie sie etwa in Vancouver mit Hilfe von stillen Alarmen in Bussen und Bahnen durchgesetzt werden, befürworten wir. Uns ist dabei klar, dass jede Überwachung im öffentlichen Raum kritisch zu sehen und in Abwägung zu stellen ist.

Die Städte denen, die dort leben

Dunkle Gassen, umausgeleuchtete und verwinkelte Parkhäuser, keine ruhigen Orte zum Stillen von Kindern: Städte wurden jeher von Männern für Männer konzipiert. Männliche Konzeptionen von Stadtbildern spielen jedoch übergriffigen Männern in die Karten und schüren das Gefühl der Unsicherheit bei Frauen und weiblich gelesenen Menschen. Es ist also an der Zeit zu realisieren, dass Städte ebenso von Frauen und weiblich gelesenen Menschen genutzt werden und diese auf Grund patriarchaler Strukturen Bedürfnisse haben, die gerne in der männlichen Stadtkonzeption vergessen werden. Wir setzen uns deshalb für feministische Stadtkonzepte ein.“

Begründung:

.